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Julia da Silva-Bruhns

Julia da Silva-Bruhns verheiratete Mann, genannt Dodo (* 14. August 1851 in Paraty, Brasilien; † 11. März 1923 in Weßling) war die Ehefrau des Lübecker Senators und Kaufmanns Thomas Johann Heinrich Mann und die Mutter der beiden Schriftsteller Thomas Mann und Heinrich Mann.

Julia Mann war eine Tochter des 1837 nach Brasilien ausgewanderten Lübecker Farmers Johann Ludwig Hermann Bruhns (1821–1893) und der Brasilianerin Maria Luísa da Silva († 1856), Tochter eines Großgrundbesitzers portugiesischer Herkunft. Sie hatte mehrere Geschwister.
Ihr Vater besaß einige Zuckerrohrplantagen zwischen Santos und Rio de Janeiro. Sie wurde in der Villa Boa Vista in Paraty geboren und verbrachte hier die ersten Jahre ihres Lebens in wohlhabenden Verhältnissen. Ihre Mutter starb, als Julia da Silva-Bruhns fünf Jahre alt war, bei der Geburt ihres sechsten Kindes. Ein Jahr nach dem Tod der Mutter entschied ihr Vater, seine Kinder zurück nach Deutschland zu schicken. Julia sprach zu diesem Zeitpunkt noch kein Wort Deutsch. Bis sie vierzehn Jahre alt war, lebte sie in einem Internat in Lübeck unter der Leitung von Therese Bousset. Ihr Vater kümmerte sich währenddessen in Brasilien um die Plantagen und versorgte sie finanziell.
1869 heiratete sie den elf Jahre älteren späteren Senator Thomas Johann Heinrich Mann (1840–1891). Zusammen hatten sie fünf Kinder Heinrich (1871–1950), Thomas (1875–1955), Julia „Lula“ (1877–1927), Carla (1881–1910) und Viktor (1890–1949).
Julia Manns Ehemann starb 1891 an Blasenkrebs. Seine Firma wurde aufgrund seiner testamentarischen Verfügung aufgelöst und das Wohnhaus verkauft, denn er schätzte seine Söhne für die Weiterführung des Unternehmens als nicht geeignet ein. Die Erlöse wurden durch den Testamentsvollstrecker Krafft Tesdorpf angelegt. Julia Mann lebte nach dem Tod ihres Mannes vor den Toren Lübecks in einem Sommerhaus in der Roeckstraße und zog 1893 mit ihren Kindern nach München, später mit dem jüngstgeborenen Viktor weiter nach Augsburg in die Nibelungenstraße. Dort lebte sie von 1903 bis 1906 von den Zinserträgen, woraus auch Heinrich und Thomas Mann eine geringe Rente erhielten.
„Sie war von einem ausgesprochen romantischen Typus, in ihrer Jugend eine vielbewunderte Schönheit und außerordentlich musikalisch. Frage ich mich nach der erblichen Herkunft meiner Anlagen, […] und feststellen, daß auch ich des Lebens ernstes Führen vom Vater, die Frohnatur aber, das ist die künstlerisch sinnliche Richtung und – im weitesten Sinne des Wortes – die Lust zu fabulieren, von der Mutter habe.“ beschrieb Thomas Mann sie 1936.
Julia Mann schrieb 1903 ihre Erinnerungen an ihre Kindheit in Brasilien bis zur Verheiratung in Lübeck für private Zwecke nieder. Viktor Mann bereitete die Veröffentlichung vor, jedoch erschienen sie unter dem Titel Aus Dodos Kindheit erst 1958.
Ihre bekannten Söhne Heinrich und Thomas Mann haben zahlreiche Romanfiguren geschaffen, die von ihr inspiriert wurden. In Buddenbrooks-Verfall einer Familie war sie die Vorlage für Gerda Arnoldsen. Im Doktor Faustus basiert die Figur Frau Senatorin Rodde, im Tod in Venedig die Mutter des Protagonisten von Aschenbach und in Tonio Kröger die der Mutter Consuelo auf ihrer Person. In Willen zum Glück spielt ihre exotische Herkunft hinein.
Julia Mann wechselte im Alter häufig den Wohnsitz. Die Inflation hatte das hinterlassene Vermögen aufgezehrt, und sie musste sich immer preiswertere Unterkünfte suchen. Die angebotene Unterstützung ihrer Söhne nahm sie aus Stolz nicht an. Sie starb 71-jährig in einem Hotelzimmer in einem Dorf südlich von München im Kreise ihrer Familie und wurde neben ihrer Tochter Carla Mann beigesetzt, die sich bereits 1910 das Leben genommen hatte.
Ihr Urenkel Frido Mann setzt sich mit dem brasilianischen Erbe seiner Urgroßmutter auseinander. So gründete er den Verein Casa Mann, der in ihrem noch erhaltenen Geburtshaus, der Villa Boa Vista in Paraty, ein eurobrasilianisches Kulturzentrum errichten will.

Democratic Left (Irland)

Die Democratic Left (irisch Daonlathas Clé) war eine sozialistische Partei, die sowohl in der Republik Irland als auch in Nordirland aktiv war. Sie entstand als Gruppierung nach Abspaltung von der Workers‘ Party.
Die Ursprünge der Workers‘ Party gehen zurück auf die Spaltung der traditionellen IRA am Ende der 1960er Jahre. Der eher traditionell nationalistische Teil gründete die Provisional IRA, der ideologisch links orientierte Teil der Bewegung etablierte die Official IRA, und mit ihr als politischem Flügel die Partei Official Sinn Féin. Nach mehreren Umbenennungen entstand daraus die Workers‘ Party. Im Gegensatz zu Sinn Féin sah sich die WP nicht als Interessenvertreter der katholischen Bevölkerung allein, sondern als Partei aller Arbeiter Irlands, gleichgültig welcher Konfession.
Im Jahre 1992 kam es zu Auseinandersetzungen innerhalb der Organisation. Viele ihrer Mitglieder gehörten nach wie vor der Official IRA an, welche im militärischen Sinne seit den 1970er Jahren inaktiv, jedoch fortwährend in kriminelle Aktivitäten verwickelt war. Dies wurde zur permanenten Belastung für die Partei. Die Parteispitze, vor allem ihr Vorsitzender Proinsias De Rossa, versuchte die Statuten der Partei insoweit zu verändern, dass mutmaßliche Mitglieder der OIRA aus Partei ausgeschlossen werden könnten. Auch sollten ihre marxistischen Strukturen angesichts der post-kommunistischen Ära reformiert werden. Der Versuch scheiterte, eine Zwei-Drittel-Mehrheit dafür wurde nicht erzielt. Daraufhin traten viele Führungspersönlichkeiten aus, einschließlich 6 ihrer 7 Mitglieder des Dáil Éireann. Sie gründeten eine neue Partei, die Democratic Left. Zu ihrem neuen Vorsitzenden wurde de Rossa gewählt.
Der Wahlerfolg bei den Parlamentswahlen 1992 war mit 2,8 % gering. Als jedoch 1994 die Koalition aus Fianna Fáil und Labour Party scheiterte, kam es zu einer neuen Regierungskoalition aus den Parteien Fine Gael, Labour Party und der Democratic Left. Proinsias de Rossa wurde Minister für Soziales. Auf ihn geht Irlands erste Initiative zur Beseitigung der Armut zurück.
Bei den Wahlen 1997 verlor die Partei 2 ihrer 6 Sitze im Parlament, daraufhin schloss sich die Partei 1999 der Labour Party an.

Vittorio Belmondo

Vittorio Belmondo (bl. 1930er-Jahre) aus Turin war ein italienischer Automobilrennfahrer.
Belmondo startete 1934 in einem Maserati 8CM der Gruppo San Giorgio bei der Coppa Principessa di Piemonte in Posillipo bei Neapel. 1935 wurde er auf einem privat eingesetzten Alfa Romeo 8C Siebenter bei der Targa Florio auf Sizilien und gewann das Rennen Circuito di Varese. 1936 und 1937 bestritt Vittorio Belmondo auf Maserati 4CM Voiturette-Rennen in Italien und der Schweiz. Bei der Mille Miglia 1936 wurde er auf Alfa Romeo 6C 2300 Pescara zusammen mit seinem Beifahrer Balbis Elfter.
1937 und 1938 startete Belmondo auch in der von der AIACR ausgeschriebenen Grand-Prix-Europameisterschaft. Beim Großen Preis von Deutschland 1937 auf dem Nürburgring wurde er auf Alfa Romeo 8C-35 Zwölfter, den Grand Prix Preis von Italien 1937 auf dem Circuito di Montenero in Livorno schloss er als Zehnter ab – jeweils als letzter gewerteter Fahrer. Beim Großen Preis von Italien 1938 in Monza fiel er auf einem von Renato Balestrero eingesetzten Alfa Romeo Tipo 308 aus. Bei der Coppa Ciano 1938 errang er auf einem Balestrero-Alfa-Romeo Rang vier und bei der Coppa Acerbo 1938 in Pescara wurde Belmondo auf einem Tipo 312 des Alfa-Romeo-Werksteams Alfa Corse Dritter hinter Rudolf Caracciola (Mercedes-Benz) und Giuseppe Farina (Alfa Romeo).

Altstoffsammelzentrum

Ein Altstoffsammelzentrum (ASZ) ist ein Wertstoffhof in Österreich zum getrennten Sammeln von Altstoffen. In Wien werden die ASZ als Mistplatz bezeichnet. Die Entsorgung ist bis auf Ausnahmen entgeltfrei.

Das Ziel eines ASZ ist, die Abfallarten möglichst sortenrein zu sammeln, um eine hohe Wiederverwertung zu erreichen.
Gesammelt werden 70 verschiedene Abfallarten, die in 5 Gruppen eingeteilt sind:
Kostenpflichtig für Privatpersonen sind u.a. Reifen und medizinische Abfälle. Für Gewerbetreibende ist zusätzlich die Entsorgung von Problemstoffen und Kunststoffen kostenpflichtig.
In Niederösterreich bestehen in allen Gemeinden Altstoffsammelstellen. Diese ist aber nicht überall gleich organisiert. So wird in manchen Gemeinden sowohl der Kunststoff teilweise periodisch von den Häusern abgeholt, in anderen werden diese Abfallstoffe über sogenannte Wertstoffinseln gesammelt. Ebenso wird Glas und Verpackungsmetalle, wie Dosen, gesammelt.
Im Bundesland stehen 435 Altstoffsammelzentren zur Verfügung. 2007 wurden 245.770 Tonnen Altstoffe gesammelt. Organisiert werden die Zentren über 22 regionale Abfallverbände, an denen 555 Gemeinden beteiligt sind. Die Städte St. Pölten, Krems und Klosterneuburg haben jeweils eine eigene Organisation. Alle sind ihrerseits in dem 1993 gegründeten NÖ Abfallwirtschaftsverein Mitglieder.
In Oberösterreich besteht seit den 1990er Jahren ein dichtes Netz aus heute (2008) 180 Zentren. Alle Bezirke sind an der O.Ö. Landes-Abfallverwertungsunternehmen AG (OÖ LAVU AG) beteiligt, die die Planung, Betriebsführung und das Personal der ASZ sowie die Logistik und Verwertung der Abfallstoffe organisiert. Es wird ein Verwertungsgrad der Altstoffe von bis zu 90 % erreicht.
Im Jahr 2007 wurden in Oberösterreich 197.000 Tonnen Abfälle gesammelt. Dies entspricht einer Steigerung von 6,3 % gegenüber 2006.
Die Abfallwirtschaft in der Steiermark ist in 17 Abfallwirtschaftsverbänden gegliedert, die rund 400 Zentren betreiben. Gemeinden ohne fixes ASZ stehen mobile Zentren zur Verfügung. Die ersten ASZ wurden 1991 gegründet.
In Wien stehen seit 1988 rund 19 Mistplätze der MA 48 zur Verfügung. Sie sind vor allem für die Entsorgung der Abfälle der Privathaushalte gedacht, nicht für die Entsorgung von gewerblichem Müll oder bei Räumung einer Wohnung.
Zusätzlich zu den oben stehenden Abfallarten werden in Wien auch Bauschutt (Mauerteile, Gips, Fliesen,…) und Sperrmüll (Möbel, Teppiche, Fenster,…) angenommen.
Als Besonderheit ist der Mistplatz beim Rinterzelt auch sonn- und feiertags geöffnet.

Border Terrier

Großbritannien
passend zum Gewicht
Der Border Terrier ist eine von der FCI (Nr. 10, Gr. 3, Sek. 1) anerkannte britische Hunderasse.

Der Border Terrier stammt aus dem Grenzgebiet („borders“) zwischen England und Schottland, wo er hauptsächlich zur Fuchs- und Dachsjagd eingesetzt wurde. Seine Herkunft ist unklar, wahrscheinlich hat er denselben Ursprung wie der Dandie Dinmont Terrier und der Bedlington Terrier. Schon im ausgehenden 18. Jahrhundert haben verschiedene Maler Terrier dargestellt, die dem heutigen Border Terrier ähneln, die Rasse, wie man sie heute kennt, hat sich aber erst später herausgebildet. Die Zucht begann Anfang des 20. Jahrhunderts und die Rasse wurde 1920 offiziell vom „Kennel Club“ anerkannt.
Der Border Terrier ist ein kleiner, ca. 32–37 cm großer (es gibt keine Größengrenzen im FCI-Standard des Border Terriers) und ca. 5,1 bis 7,1 kg schwerer Arbeitsterrier, der auch bei der Jagd eingesetzt wird. Er hat ein drahtiges, harsches, dreifaches Haarkleid in den Farben Rot, Weizen, Grizzle and Tan und Blue and Tan. Die Ohren sind hängend, eher klein, v-förmig an der Wange anliegend. Für ein rassegerechtes Aussehen sollte man ihn jeden 3. Monat trimmen.
Der kleine Gebrauchshund eignet sich zur Jagd auf Fuchs und „Raubzeug“, er ist lebhaft, widerstandsfähig und besitzt viel „Persönlichkeit“.

Piece of Mind

Besetzung
Piece of Mind ist das vierte Studioalbum der britischen Heavy-Metal-Band Iron Maiden. Das Album wurde am 16. Mai 1983 von EMI veröffentlicht.

Nach der Beast-on-the-Road-Tour trennte sich Iron Maiden von Schlagzeuger Clive Burr. Burr weigerte sich bis zu seinem Tod noch über den Split zu reden, doch man geht von musikalischen Differenzen aus. Obwohl das Ausscheiden von Burr nicht freundschaftlich erfolgte, findet sich auf dem Album eine Widmung an ihn.
Nicko McBrain, vorher unter anderem bei Trust und Pat Travers, ersetzte Burr im Januar 1983.
Das Album wurde unter der Regie von Martin Birch in den Compass Point Studios in Nassau auf den Bahamas eingespielt.
Es enthält einige Gimmicks. Im Booklet befindet sich ein Bibelzitat aus der Offenbarung des Johannes:
„And God shall wipe away all the tears from their eyes; and there shall be no more Death. Neither sorrow, nor crying. Neither shall there be any more pain; for the former things are passed.“
Iron Maiden tauschte allerdings das Wort „pain“ durch „brain“ aus, ein kleiner Seitenhieb auf den Albumtitel wie auch auf den Nachnamen des neu engagierten Schlagzeugers. Zwischen den Liedern The Trooper und Still Life befindet sich eine Rückwärtsbotschaft. Rückwärts abgespielt ergibt sich eine von McBrain gesprochene Nonsense-Passage.
Es ist außerdem das erste Album von Iron Maiden, welches nicht nach einem Liednamen benannt ist. Ursprünglich sollte es Food for Thought heißen, die Idee wurde aber wieder verworfen.
Der Albumname ist ein englischer Wortwitz. Der Ausdruck „Peace of Mind“ bedeutet im Englischen so viel wie „Seelenfrieden“. Der gleich ausgesprochene (homophone) Albumtitel „Piece of Mind“ heißt in etwa „ein Stück Gehirn“.
Flight of Icarus erschien am 11. April 1983. Auf dem Cover schießt Eddie den fliegenden Ikarus mit einem Flammenwerfer ab. Es war die erste Single von Iron Maiden, die auch in den Staaten ausgekoppelt wurde. In Deutschland und Großbritannien erschien die Single außerdem als Picture Disc. Sie erreichte in Großbritannien Platz #11 und wurde in Amerika oft im Radio gespielt, was ihr Platz #12 der Rock Radio Charts und Platz #8 der Billboard-Mainstream-Rock-Charts. Die B-Seite ist ein Cover der Band Montrose. Das Lied war bereits B-Seite der Sanctuary-Single, zu dieser Zeit als Liveaufnahme und im ersten Line-Up mit Paul Di’Anno als Sänger.
The Trooper erschien am 20. Juni 1983. Das Cover ist ein klassisches Motiv, welches oft gebootlegt und persifliert wurde. Es zeigt Eddie als britischen Kavalleristen, der mit einem Union Jack und gezogenem, blutbespritzten Degen über ein Schlachtfeld rennt. Eine ähnliche Illustration ist auf einer Südstaaten-Flagge zu finden. Die Single erschien auch als „Shaped Picture Disc“. Als B-Seite findet sich eine Coverversion des Jethro-Tull-Klassikers Cross-Eyed Mary. Die Single erreichte in Großbritannien Platz #12 der Charts.
Eine Neuveröffentlichung der Single von 2005 kletterte auf Platz #5 der englischen und der kanadischen Charts. Die Single enthält eine Live- und eine Studioversion des Stückes, sowie ein Live-Bonus-Track und die Videos des Lieds.
Vinyl
Das Album erreichte in England Chartplatz 3 und in den USA Platz 70. Es gilt als eines der besten Alben der Band. Im Kerrang!-Magazin wurde das Album auf Platz 1 der besten Metal-LPs aller Zeiten gewählt.
Unter dem Titel Video Pieces wurde 1983 ein 18-minütiges VHS-Video veröffentlicht. Es enthält die Videos zu Run to the Hills, The Number of the Beast, Flight of Icarus und The Trooper. Das Video war eine der seltenen Veröffentlichungen, die nicht Eddie auf dem Cover zeigen.
Bruce Dickinson • Janick Gers • Steve Harris • Nicko McBrain • Dave Murray • Adrian Smith
Blaze Bayley • Clive Burr • Paul Day • Paul Di’Anno • Ron Matthews • Tony Moore • Tony Parsons • Terry Rance • Doug Sampson • Bob Sawyer • Dennis Stratton • Dave Sullivan • Dennis Wilcock
Iron Maiden • Killers • The Number of the Beast • Piece of Mind • Powerslave • Somewhere in Time • Seventh Son of a Seventh Son • No Prayer for the Dying • Fear of the Dark • The X Factor • Virtual XI • Brave New World • Dance of Death • A Matter of Life and Death • The Final Frontier • The Book of Souls
Live After Death • A Real Live One • A Real Dead One • Live at Donington • Rock in Rio • Death on the Road • Flight 666 • En Vivo! • Maiden England ’88
Diskografie

Diemen

Diemen ( anhören?/i) ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Nordholland.
Diemen liegt zwischen dem IJsselmeer im Norden, Amsterdam, Ouder-Amstel und Muiden. Diemen hat 25.910 Einwohner (Stand 1. Januar 2014), die auf einer Fläche von 14,32 km² (davon 2,49 km² Wasser) leben.
Diemen wird vom Amsterdam-Rijnkanaal (Amsterdam-Rheinkanal) und vom Fluss Diem durchschnitten. Der Diem besteht aus zwei Teilen, also aus zwei Diemen, dadurch erklärt sich der Name des Ortes. Diemen besteht aus vier Ortsteilen: Diemen-Noord (D.-Nord), Diemen-Zuid (D.-Süd), Diemen-Centrum (D.-Zentrum) und dem buitengebied (Außengebiet).
Östlich von Diemen liegt Overdiemen an beiden Seiten des Kanals. Nördlich des Kanals liegt das Gebiet des Diemerzeedijk, jahrelang Müllhalde Amsterdams, aber jetzt Stadtpark von IJburg.
Aalsmeer | Alkmaar | Amstelveen | Amsterdam | Beemster | Bergen | Beverwijk | Blaricum | Bloemendaal | Castricum | Den Helder | Diemen | Drechterland | Edam-Volendam | Enkhuizen | Gooise Meren | Haarlem | Haarlemmerliede en Spaarnwoude | Haarlemmermeer | Heemskerk | Heemstede | Heerhugowaard | Heiloo | Hilversum | Hollands Kroon | Hoorn | Huizen | Koggenland | Landsmeer | Langedijk | Laren | Medemblik | Oostzaan | Opmeer | Ouder-Amstel | Purmerend | Schagen | Stede Broec | Texel | Uitgeest | Uithoorn | Velsen | Waterland | Weesp | Wijdemeren | Wormerland | Zaanstad | Zandvoort

Schmerynka

Schmerynka (ukrainisch Жмеринка; russisch Жмеринка/Schmerinka; polnisch Żmerynka) ist eine Stadt im Westen der Ukraine. Sie liegt in der Oblast Winnyzja und ist mit über 36.000 Einwohnern das Verwaltungszentrum des Rajons Schmerynka. Seit 1903 besitzt Schmerynka offizielles Stadtrecht, hat sich seitdem wegen der Lage an einem Eisenbahnknotenpunkt zu einem wichtigen Verkehrszentrum in der Region entwickelt und ist nach Winnyzja die zweitgrößte Stadt ihrer Oblast.
Die heutige Stadt entstand im 18. Jahrhundert und entwickelte sich rasant nach dem Bau von mehreren Eisenbahnstrecken im 19. Jahrhundert, die hier ihren Knotenpunkt hatten. 1903 wurde ihr das Stadtrecht verliehen. Sie lag damals im Russischen Reich im Gouvernement Podolien und kam in der Sowjetunion dann zur Ukrainischen SSR. Während des Zweiten Weltkriegs war der Ort durch Rumänien besetzt und unter dem Namen Șmerinca an Transnistrien angegliedert. Seit 1991 ist die Stadt ein Teil der heutigen Ukraine.

Seit dem Ende der Sowjetunion hat Schmerynka, wie viele Kleinstädte in der Ukraine, einen starken Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Im Vergleich zu 1989 ging die Bevölkerung bis 2009 um 12 % zurück.
Bar | Berschad | Chmilnyk | Hajssyn | Hniwan | Illinzi | Jampil | Kalyniwka | Kosjatyn | Ladyschyn | Lypowez | Mohyliw-Podilskyj | Nemyriw | Pohrebyschtsche | Scharhorod | Schmerynka | Tultschyn | Winnyzja
Siedlungen städtischen Typs Brajiliw | Brazlaw | Brodezke | Daschiw | Desna | Hluchiwzi | Kyrnassiwka | Kopajhorod | Kryschopil | Lityn | Murowani Kuryliwzi | Oratiw | Pischtschanka | Rudnyzja | Salisnytschne | Schpykiw | Stryschawka | Sutysky | Sytkiwzi | Teplyk | Tomaschpil | Trostjanez | Tscherniwzi | Tschetschelnyk | Turbiw | Tywriw | Wapnjarka | Wendytschany | Woronowyzja
Rajon Bar | Rajon Berschad | Rajon Chmilnyk | Chmilnyk | Rajon Hajssyn | Rajon Illinzi | Rajon Jampil | Rajon Kalyniwka | Rajon Kosjatyn | Kosjatyn | Rajon Kryschopil | Ladyschyn | Rajon Lityn | Rajon Lypowez | Rajon Mohyliw-Podilskyj | Mohyliw-Podilskyj | Rajon Murowani Kuryliwzi | Rajon Nemyriw | Rajon Oratiw | Rajon Pischtschanka | Rajon Pohrebyschtsche | Rajon Scharhorod | Rajon Schmerynka | Schmerynka | Rajon Teplyk | Rajon Tomaschpil | Rajon Trostjanez | Rajon Tscherniwzi | Rajon Tultschyn | Rajon Tschetschelnyk | Rajon Tywriw | Rajon Winnyzja | Winnyzja

Scott Riggs

Russell Scott Riggs (* 1. Januar, 1971 in Bahama, North Carolina) ist ein NASCAR-Rennfahrer. Riggs ist im Moment ein Free Agent. Zuletzt fuhr er den Toyota Camry mit der Nummer 36 für Tommy Baldwin Racing im NASCAR Sprint Cup.

Riggs begann seine Karriere als Rennfahrer im Alter von 14 Jahren in der American Motorcyclist Association, wo er die Bundesstaatsmeisterschaft in North Carolina zwei Jahre in Folge gewann. Im Alter von 17 begann er in der NASCAR Mini Stock Division zu fahren. Dort gewann er zwölf Rennen in seinen ersten drei Jahren. Das nächste Jahrzehnt lang fuhr er in dieser Serie und war zweimal Champion auf dem Southern National Speedway.
Im Jahre 1999 Riggs gab sein Debüt in der Craftsman Truck Series im Indianapolis Raceway Park. Dort fuhr er mit der Nummer 84 für Long Brothers Racing. Er startete auf Position sieben und beendete das Rennen auf Position 19. Er fuhr ebenfalls auf dem Richmond International Raceway, wo er 23. wurde. Ein Jahr später, im Jahre 2000, fuhr er den Dodge Ram mit der Startnummer 86 für Impact Motorsports in der Craftsman Truck Series und belegte sieben Top-Ten-Positionen. Gegen Ende der Saison wurde er entlassen und fuhr ein Rennen auf dem California Speedway für Brevak Racing, in dem er 16. wurde. In der nächsten Saison fuhr er für Ultra Motorsports und erfuhr fünf Siege, den ersten auf dem Martinsville Speedway. In der Meisterschaft belegte er Position fünf.
Im Jahre 2002 wechselte Riggs in die Busch Series, der heutigen Nationwide Series, um den Ford Taurus mit der Startnummer 10 für ppc Racing zu fahren. Er gewann sein erstes Rennen auf dem Nashville Superspeedway und zwei Wochen später auch in Kalifornien. Am Ende der Saison belegte er die zehnte Position der Fahrerwertung, sodass er den Rookie of the Year Award gewann. Eine Saison später gewann Riggs zwei weitere Rennen, wobei er eines der Rennen erst in einem spektakulären Überholmanöver in der letzten Runde auf dem Gateway International Raceway für sich entschied. Am Ende des Jahres war er Sechster der Meisterschaft und gewann den Preis für den beliebtesten Piloten, den Most Popular Driver Award
Im Jahre 2004 unterschrieb Riggs einen Vertrag mit MB2 Motorsports um den Chevrolet Monte Carlo mit der Startnummer 10 zu fahren. Riggs konnte sich für alle Rennen außer einem qualifizieren. Auf dem Dover International Speedway wurde er Fünfter und in der Gesamtwertung am Ende der Saison 29. Er belegte den fünften Platz in der Rookie-of-the-Year-Wertung. 2005 stand er beim Rennen in Martinsville erstmals auf der Pole Position. Auf dem Michigan International Speedway gelang Riggs außerdem ein zweiter Platz.
Zu Ende des Jahres verließ Riggs das Team und wechselte zu Evernham Motorsports. In der Saison 2006 konnte Riggs wegen eines mechanischen Problems im Qualifying nicht am Daytona 500 teilnehmen und war auch nicht für dieses gesetzt, da er zu wenige Owner Points, Punkte, die von der entsprechenden Autonummer gesammelt wurden, aus der vorangegangenen Saison hatte. Das Team beendete die Saison 2006 in ausreichend guter Position in der Gesamtwertung, so dass es dank der Owner Points einen sicheren Startplatz in den ersten fünf Rennen des Jahres 2007 hatte. Riggs konnte gleich zweimal hintereinander in die Top-10 fahren. Dies war in Martinsville und in Texas der Fall.
Riggs stand auf der Pole-Position für das Coca-Cola 600 und dem Nextel Open, dem Qualifikationsrennen zur NASCAR Nextel All-Star Challenge auf dem Lowe’s Motor Speedway. Er gewann das Rennen und führte in allen außer einer Runde. Bei der NASCAR Nextel All-Star Challenge wurde er dann Zehnter. Sein bestes Endergebnis in einem Rennen in der Saison 2006 war der vierte Platz im Sharpie 500 auf dem Bristol Motor Speedway. Scott Riggs stand ebenfalls beim Bank of America 500 auf der Pole.
Die Saison 2007 verlief problematisch für Riggs. Er fiel aus den Top-35 der Owner Points, hatte somit keinen sicheren Startplatz mehr und verpasste die Qualifikation für mehrere Rennen. Im Sommer verlängerte er seinen Vertrag mit Evernham nicht und am 3. Oktober 2007 wurde bekanntgegeben, dass er in der Saison 2008 die Startnummer 66 von Haas CNC Racing pilotieren werden. In den letzten beiden Rennen des Jahres 2007 wurde er durch Patrick Carpentier ersetzt.
Riggs wurde von Haas CNC entlassen, als das Team Tony Stewart verpflichtete und zu Stewart Haas Racing wurde. Scott Riggs trat darauf Tommy Baldwin Racing bei, um den Toyota Camry mit der Startnummer 36 in der Saison 2009 zu fahren. Später wurde er entlassen woraufhin Mike Skinner, Brian Simo und Patrick Carpentier seinen Posten übernahmen. Im Moment ist Riggs ein Free Agent.

Akane (Apfel)

Kreuzung aus Jonathan x Worcester Pearmain
Akane, auch Primerouge, Prime Red, Tohoku Nr. 3, Tokyo Rose ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica).

Der mittelgroße Apfel ist kugelförmig und schwach gerippt. Seine glatte Schale ist auf gelber Grundfarbe fast vollständig rot ausgefärbt. Sein Fruchtfleisch ist weiß. Das saftige, feste Fruchtfleisch hat einen balancierten Geschmack aus süßen und sauren Geschmacksnoten, der eher an klassische europäische als amerikanische oder asiatische Sorten erinnert.
Beim Kochen und Backen behält Akane relativ gut sowohl Form wie auch Geschmack.
Der Baum selbst ist schwachwüchsig. Die Fruchtäste wachsen aufrecht.
Akane ist vergleichsweise frosthart. Der Baum liefert einen großen Ertrag. Die Erntezeit liegt von Anfang bis Mitte der Apfelsaison von Ende August bis Anfang September. Wird nicht geerntet, erfolgt kein Fruchtfall sondern die Äpfel verderben am Baum. Wie die meisten frühen Apfelsorten lagert sich Akane nicht besonders gut.
Die Sorte ist robust gegen Feuerbrand, aber mäßig anfällig gegen Apfelschorf.
Der diploide Apfel ist nicht-selbstbefruchtend.
Der Apfel wurde am nationalen Zuchtinstitut in Morioka in Japan aus Jonathan x Worcester Pearmain gezüchtet, und 1937 in den Markt eingeführt. Von Akane selbst stammt der ebenfalls in Morioka gezüchtete Sansa (Gala x Akane) ab. Verbreitet im Anbau ist Akane vor allem in Nordamerika. In Europa ist der Apfel seit 1970 aufzufinden, und wurde in den 1980ern aus Frankreich nach Deutschland importiert.