Leixlip

Leixlip (ausgesprochen: [ˈliːkslɪp] oder [ˈliːslɪp]; irisch: Léim an Bhradáin, beides dt. „Lachssprung“) ist eine Stadt im Nordosten des County Kildare im Osten der Republik Irland. Leixlip liegt etwa 17 Kilometer westlich der irischen Hauptstadt Dublin. Der Name der Stadt geht auf das altwestnordische Lax Hlaup (Lachssprung) zurück.

Leixlip liegt am Zusammenfluss der Flüsse Liffey (Oberlauf) und des Rye Water. Die Stadt liegt an der Grenze der historischen Königreiche Brega und Leinster. 917 wurde vermutlich hier in der Schlacht von Confey (Cenn Fuait) der irische König von Leinster durch den wikingischen König Sihtric Cáech von Dublin besiegt. Die frühe Besiedelung rührte von den in Dublin eingefallenen Wikingern her. Bis hierher konnten die Langschiffe auf dem Liffey gerudert werden. 1172 wurde Leixlip Castle auf dem Felsen, an dem der Rye Water in den Liffey mündet, errichtet. Es wurde bis 1185 von König John genutzt. Zeitweise residierte hier der französische Botschafter (1920er Jahre).
Auf der Grenze zwischen Leixlip und Celbridge liegt The Wonderful Barn, ein korkenzieherförmiges Turmgebäude, dessen Zweck unklar ist (teilweise wird ein Taubenschlag, ein Folly oder ein Kornspeicher vermutet). Sicher ist jedoch, dass der Bau einen Teil der einheimischen Bevölkerung in Brot und Arbeit brachte, was in der damals herrschenden Großen Hungersnot eine willkommene Linderung darstellte.
1755 errichtete Arthur Guinness seine erste Brauerei, die allerdings 1759 nach Dublin abwanderte.
Ein besonderes Naturschauspiel war der sog. Salmon’s Leap (Lachssprung), ein fünf Meter hoher Wasserfall, nach dem die Stadt benannt wurde. Der Wasserfall wurde allerdings durch den Bau eines Wasserkraftwerks zerstört.
Die Stadt ist heute als Standort der Firmen Intel und Hewlett-Packard bekannt.
Leixlip ist an den Regionalverkehr des irischen Eisenbahnnetzes (Linie Dublin – Sligo) seit 1848 angeschlossen. Daneben existiert südlich der Stadt ein kleiner Flughafen (Flughafen Weston), der insbesondere den Geschäftsverkehr abwickelt.
Weiterhin ist Leixlip an das Streckennetz von Dublin Bus (Linien 66, 66a, 66b, 66n und 66X) und die Commuter-Zuglinie (S-Bahn-ähnliches Nahverkehrssystem der Iarnród Éireann) Dublin – Maynooth angeschlossen.
Die Autobahn M4 verläuft im Süden der Stadt, aus Südwesten von Maynooth her kommend (Ausfahrt 6), bis sie im Südosten (Ausfahrt 5) in die Nationalstraße N4 nahtlos übergeht.
53.363611111111-6.4863888888889Koordinaten: 53° 22′ N, 6° 29′ W

Thannhausen (Pfofeld)

49.108610.8876434Koordinaten: 49° 6′ 31″ N, 10° 53′ 15″ O
Kirche St. Bartholomäus
Thannhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Pfofeld im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Ort hat knapp 200 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 434 m ü. NN. Im Fränkischen Seenland gelegen, ist der Ort durch Wanderwege touristisch erschlossen.

Das Haufendorf Thannhausen liegt in Region Westmittelfranken zwischen Pleinfeld im Osten und Gunzenhausen im Westen. Pfofeld liegt südöstlich. Nachbarorte sind (im Uhrzeigersinn) Regelsberg, Veitserlbach, Dorsbrunn, Rittern, Pfofeld, Langlau und Sorghof. Nordwestlich des Ortes entspringen der Banzerbach und der Bachwiesengraben, südöstlich der Walkerszeller Bach. Thannhausen grenzt an der Südseite an ein Waldgebiet, die anderen Seiten sind von Wiesen und Feldern umgeben. Der Südufer des Großen Brombachsees liegt nördlich. Der 422,7 Meter hohe Berg Bühl und der 485,4 Meter hohe Berg Weißenberg befinden sich ebenfalls nördlich. Die Römer bauten auf dem Höhenzug südlich von Thannhausen den Raetischen Limes. Etwa 1,5 Kilometer südwestlich und einen Kilometer südöstlich des Ortes liegen die Reste römischer Wachturme. Die Grenze zur Gemeinde Theilenhofen verläuft im Südwesten, zu Pleinfeld im Südosten und Osten. Die Kreisstraße WUG 2 durchquert den Ort und führt unweit südöstlich des Kernortes zur Staatsstraße 2222, die den Südrand des Ortes von Westen nach Osten durchschneidet. Einige Ortsverbindungsstraßen verbinden Thannhausen ferner noch mit Dorsbrunn und Langlau. Durch den Ort führt der Deutsche Limes-Radweg
Die Gründung der fränkischen Siedlung dürfte in die Zeit zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert fallen. Die erste urkundliche Erwähnung Thannhausens erfolgte im Jahre 1075, als die Kirche St. Bartholomäus vom Eichstätter Bischof Gundekar II. geweiht wurde. Zu dieser Zeit gehörten die meisten Höfe im Ort dem Deutschen Orden in Ellingen, der Rest der Freien Reichsstadt Weißenburg. Das Patronatsrecht in Thannhausen wurde 1450 vom Bischof von Eichstätt an die Ritter von Absberg vergeben. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Absberger um 1650 wurde der Ort den Markgrafen von Ansbach übertragen. Schellhof gehörte auch schon vor der bayerischen Gebietsreform von 1972 zu Absberg. Im Jahre 1846 sind dort 36 Häuser, 43 Familien und 193 Seelen verzeichnet. 1875 lebten die 208 Einwohner Thannhausens in 106 Gebäude und besaßen insgesamt fünf Pferd sowie 203 Rindviecher.
Bis zur Gemeindegebietsreform war Thannhausen eine selbstständige Gemeinde mit dem Ortsteilen Furthmühle, Hühnermühle, Neuherberg, Regelsberg, Sorghof und Veitserlbach sowie den durch den Brombachsee abgegangenen Mühlen Beutelmühle, Grafenmühle, Neumühle und Scheermühle. Am 1. Mai 1978 wurde sie aufgelöst; Regelsberg und Veitserlbach kamen zum Markt Pleinfeld, Thannhausen und die restlichen Ortsteile wurde nach Pfofeld eingliedert.
Im Mittelalter gab es in Thannhausen das Adelsgeschlecht der Thannhäuser. Dieses Reichsministerialengeschlecht, das um 1200 in einer heute verschollenen Burg hauste, wurde vom 12. bis ins 16. Jahrhundert erwähnt. Der Minnesänger Thannhäuser gehörte wahrscheinlich auch diesem Geschlecht an. Deswegen hat die Gemeinde seit 1955 das Recht, das Wappen des Minnesängers nach der Darstellung in der Manessischen Handschrift als Siegel zu führen.
Im Westteil des Ortes befindet sich die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Bartholomäus. Sie wurde im Jahr 1896 im neugotischen Stil neu erbaut, nur das Untergeschoss des Kirchturms mit Kuppelhelm stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Vorgängerbau der Dorfkirche war 1075 geweiht und Mitte des 16. Jahrhunderts reformiert worden.
Die meisten Gebäude in Thannhausen stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind meist erdgeschossige verputzte Satteldachbauten. Lediglich das örtliche Gasthaus (17./18. Jahrhundert), das Pfarrhaus (1710) und die ehemalige Schmiede (1846) sind Walm-, Halbwalm- bzw. Mansarddachbauten. Der Ort durchzieht ein unregelmäßiger Straßenring mit platzartigen Straßengabeln und Sackgassen, dadurch entsteht der Eindruck einer zufälligen Anordnung der Häuser. Trotz einiger moderner Bauten wie dem Schulhausneubau von 1963/64 anstelle eines alten Schulhauses ist das Dorfbild von großer einheitlicher Wirkung erhalten. Der gesamte Ortskern von Thannhausen steht unter Denkmalschutz. Nördlich von Thannhausen liegt der unter Bodendenkmalschutz stehende Burgstall Altes Schloss.
Siehe hierzu die Liste der Baudenkmäler in Pfofeld#Thannhausen und die Liste der Bodendenkmäler in Pfofeld#Thannhausen.
Beutelmühle | Furthmühle | Grafenmühle | Gundelshalm | Hühnermühle | Langlau | Neuherberg | Neumühle | Pfofeld | Rehenbühl | Scheermühle | Sorghof | Thannhausen

Kanton Cavaillon

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Der Kanton Cavaillon ist eine französische Verwaltungseinheit des Arrondissements Apt, im Département Vaucluse der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Hauptort ist Cavaillon. Bis 1926 gehörte der Kanton zum Arrondissement Avignon. Vertreter im Generalrat des Départements ist seit 2008 Jean-Baptiste Blanc (UMP).
Der Kanton ist 150,35 km² groß und hat 39.557 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von 263 Einw./km² entspricht.
Der Kanton besteht aus folgenden sechs Gemeinden:
Apt • Avignon-1 • Avignon-2 • Avignon-3 • Bollène • Carpentras • Cavaillon • Cheval-Blanc • Le Pontet • L’Isle-sur-la-Sorgue • Monteux • Orange • Pernes-les-Fontaines • Pertuis • Sorgues • Vaison-la-Romaine • Valréas
Apt | Avignon-Est | Avignon-Nord | Avignon-Ouest | Avignon-Sud | Beaumes-de-Venise | Bédarrides | Bollène | Bonnieux | Cadenet | Carpentras-Nord | Carpentras-Sud | Cavaillon | Gordes | L’Isle-sur-la-Sorgue | Malaucène | Mormoiron | Orange-Est | Orange-Ouest | Pernes-les-Fontaines | Pertuis | Sault | Vaison-la-Romaine | Valréas

Malcolm Duncan Graham

Malcolm Duncan Graham, auch Malcolm Daniel Graham genannt, (* 6. Juli 1827 im Autauga County, Alabama; † 8. Oktober 1878 in Montgomery, Alabama) war ein US-amerikanischer Jurist und als Politiker sowohl für die Vereinigten Staaten als auch für die Konföderierten Staaten tätig. Er gehörte der Demokratischen Partei an. Ferner diente er als Offizier in der Konföderiertenarmee.

Malcolm Duncan Graham, Sohn von Jeanette Smith und John Graham, wurde 1827 im Autauga County geboren. Er besuchte die Transylvania University in Lexington (Kentucky), wo er Jura studierte. Nach seinem Abschluss kehrte er nach Alabama zurück, wo er in Wetumpka (Elmore County) eine Kanzlei eröffnete. Seine Jugendjahre waren von der Wirtschaftskrise von 1837 überschattet und die Folgejahre vom Mexikanisch-Amerikanischen Krieg. 1853 wurde er zum Clerk im Repräsentantenhaus von Alabama ernannt. Er zog 1854 nach Texas und ließ sich in Henderson (Rusk County) nieder.
1857 wurde er in den Senat von Texas gewählt und 1858 zum Attorney General in der Sam Houston (1793–1863) Administration. Den zuletzt genannten Posten hielt er bis 1860 inne. Er war ein Sezessionist und fungierte bei der Präsidentschaftswahl von 1860 als Wahlmann für John C. Breckinridge (1821–1875). Nach dem Texas die Union verlassen hatte, stellte er ein Regiment auf. Als er dann aber am 6. November 1861 für den fünften Wahlbezirk von Texas in den ersten Konföderiertenkongress gewählt wurde, schied er aus diesem aus. Seinen Posten trat er am 18. Februar 1862 an. Während seiner Kongresszeit saß er in dem Committee on Ways and Means und später in dem Ausschuss, welcher ein Bureau of Foreign Supplies errichtete. Sein einziger eigenständiger Antrag war der erfolglose Versuch alle Männer an der Grenze von Texas vom Militärdienst zu befreien. Er war ein Gegner der meisten Steuerpolitik und verurteilte die Verhängung des Kriegsrechts im Trans-Mississippi Department durch die Militärkommandanten Earl Van Dorn (1820–1863), John Bankhead Magruder (1807–1871) und Edmund Kirby Smith (1824–1893). Ansonsten war er ein Unterstützer des Präsidenten Jefferson Davis (1808–1889) und der konföderierten Kriegsanstrengungen. Im Sommer 1863 begann seine Wiederwahlkampagne. Bei der folgenden Wahl erlitt er gegen John Robert Baylor (1822–1894) eine Niederlage. Im Mai 1864 ernannte ihn Davis zum Judge Advocate im Trans-Mississippi Department mit dem Dienstgrad eines Colonels. Graham wurde bei seinem Versuch den Mississippi River zu überqueren gefangen genommen, welcher auf seiner Rückreise von Richmond (Virginia) nach Texas geschah. Er wurde in das Gefangenenlager auf Johnson’s Island in der Sandusky Bay, an der Küste vom Eriesee, drei Meilen von Sandusky (Erie County), gebracht und bis zu seinem Austausch im Februar 1865 dort gefangen gehalten.
Nach dem Ende des Bürgerkrieges zog er wieder nach Alabama, wo er seine Tätigkeit als Anwalt wieder aufnahm, war aber auch weiterhin in der Politik tätig. 1876 wurde er zum Vorsitzenden im Exekutivkomitee der konservativen Demokratischen Partei gewählt. Eine Nominierung für das Amt des Gouverneurs von Alabama lehnte er 1877 ab. Er verstarb 1878 in Montgomery und wurde dann dort auf dem Oakwood Cemetery beigesetzt.
Graham war zweimal verheiratet. Er heiratete 1851 zuerst Amelia Cunningham Ready (1831–1859), Tochter von Olivia M. und Aaron Ready senior (1802–1852). Das Paar bekam mindestens drei Kinder, darunter zwei Söhne und eine Tochter mit dem Namen Eliza Hall (* 1857). Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau heiratete er Sarah Cornelia Bethea (1835–1905), Tochter von Eugenia Volanto (1814–1898) und Tristam Benjamin Bethea (1810–1879). Das Paar bekam mindestens eine Tochter: Effie Graham (1869–1938).
Howard | Harris | Brewster | Hamilton | Allen | Jennings | Willie | Graham | Flournoy | Shelley | Tarver | Alexander | Walton | Turner | Alexander | Clark | Boone | McCormick | McLeary | Templeton | Hogg | Culberson | Crane | Smith | Bell | Davidson | Lightfoot | Walthall | Looney | Cureton | Keeling | Moody  | Pollard | Bobbitt | Allred | McCraw | Mann | Sellers | Daniel | Shepperd | Wilson | Carr | Martin | Hill | White | Mattox | Morales | Cornyn | Abbott | Paxton

Abspannwerk Scharnhorst

Das Abspannwerk Scharnhorst, auch Umspannwerk Scharnhorst, ist ein ehemaliges Abspannwerk des ehemaligen Berliner Stromversorgers Bewag. Das denkmalgeschützte Gebäude in Berlin-Wedding dient seit 2006 als Vertriebs- und Kundenzentrum des heutigen Berliner Stromversorgers Vattenfall.
Der Bau diente der Bewag bis 1984 dazu, die nach Berlin mit Freileitungen gelieferte elektrische Energie mit einer elektrischen Spannung von 30 kV auf die niedrigere Spannung von 6 kV für die städtische Verteilung in das regionale Hauptverteilungsnetz zu transformieren. Im Dachgeschoss fand sich die Lichtwarte, von der aus die Berliner Straßenbeleuchtung überwacht und gesteuert wurde. Die nötigen Schalteinrichtungen mit Sammelschienen und Ölschaltern wurden um zwei innere Lichthöfe angeordnet, die Leistungstransformatoren waren in vorgesetzten Transformatorenkammern untergebracht. Das Abspannwerk weist Elemente des Backsteinexpressionismus und der märkischen Backsteingotik auf. Durch einen Umbau 2005/2006 wurde das Innere des Gebäudes fast komplett neu errichtet.

Errichtet wurde das Werk 1928 nach Plänen von Hans Heinrich Müller, dem damaligen Hausarchitekten der Bewag. Das Gebäude entstand in Umsetzung des städtischen Stromverteilungskonzeptes von 1924. Benannt wurde es nach dem preußischen General Gerhard von Scharnhorst, dessen Grab auf dem nahegelegenen Invalidenfriedhof liegt.
Die Bewag schaltete das Werk 1984 ab und legte es 1992 endgültig still.
Nachdem es mehrere Jahre nicht gelang das Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen, entschied sich die Bewag für eine eigene weitere Nutzung. Ursprünglich plante die Bewag hier ein Hotel zu errichten, fand aber keinen Investor. Nach Plänen der Architekten Petra Kahlfeldt und Paul Kahlfeldt ließ sie das Gebäude in ein Service- und Kundencenter umbauen. Die Bewag verkaufte das Gebäude dafür an einen Immobilieninvestor, der das Haus umbaute, und schloss mit diesem einen langfristigen Mietvertrag. Der Umbau kostete insgesamt 40 Millionen Euro.
Gebaut wurde das Abspannwerk, typisch für den Backsteinexpressionismus, als Stahlskelettbau mit Backsteinfassade.
Das Gebäude liegt an der Sellerstraße 16–26 am Berliner Nordhafen. In diese Richtung ist auch die repräsentative westliche Frontfassade ausgerichtet, die durch mehrere vorspringende dreieckige Mauerpfeiler geprägt wird. Ebenfalls durch herausragende Bauten ist die rückwärtige Ostfassade geprägt. Hier fanden sich Transformatoren in den herausragenden Kammern. Süd- und Nordfassade sind glatt und haben Fenster, hinter denen sich Abrechnungsbüros und Personalräume befanden. Die Treppenhäuser sind an den Ecken des Gebäudes und von außen durch den größeren Abstand der Fenster erkennbar.
Im Inneren des Gebäudes befinden sich zwei kleinere Lichthöfe. Diese dienten der Belüftung und Entrauchung der technischen Geräte und sind seit dem Umbau überdachte Atrien.
Die Schaltwarte befand sich im Obergeschoss des Gebäudes, wo sie über ein Oberlicht beleuchtet wurde.
Vor dem Umbau 2005/2006 hatte das Gebäude insgesamt 16 verschiedene Ebenen. So gab es beispielsweise sogenannte Kabelgeschosse, in denen sich nur Kabel und technische Einrichtungen befanden und die dementsprechend niedrig waren. Beim Umbau wurde das Innere des Abspannwerks weitgehend abgerissen und die ehemals 16 Ebenen nun durch 7 Geschosse ersetzt. Fenster und Treppenstufen wurden den neuen Geschossen angepasst. Aus vorher 16 Ebenen des Gebäudes wurden 7 Geschosse.
52.53737213.367366Koordinaten: 52° 32′ 15″ N, 13° 22′ 3″ O

Palantine

Palantine ist eine Gemeinde im französischen Département Doubs in der Region Franche-Comté.
Palantine liegt auf 370 m, etwa 18 Kilometer südsüdwestlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Jura, in einer leichten Mulde auf dem Plateau westlich des Tals der Loue, die hier in einem Bogen weit nach Norden ausgreift, östlich der Höhe des Landet.
Die Fläche des 4,31 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Der zentrale Teil des Gebietes wird von der Mulde von Palantine eingenommen, die durchschnittlich auf 370 m liegt. Das Plateau ist überwiegend von Wiesland bestanden, zeigt aber auch eine Moorfläche. Nach Süden reicht der Gemeindeboden über eine Geländestufe auf das Plateau von Goux, auf dem mit 441 m die höchste Erhebung von Palantine erreicht wird. Im Nordwesten und Norden erstreckt sich das Gemeindeareal über das Plateau bis an den Fuß des Landet und in ein ausgedehntes Waldgebiet. Das Plateau besitzt keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert.
Nachbargemeinden von Palantine sind Charnay im Norden, Courcelles im Osten, Rouhe und Goux-sous-Landet im Süden sowie Lavans-Quingey und Cessey im Westen.
Mit 58 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) gehört Palantine zu den kleinsten Gemeinden des Département Doubs. Während des 20. Jahrhunderts pendelte die Einwohnerzahl stets im Bereich von 30 bis 64 Personen.
Palantine war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch Land- und Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es fast keine Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.
Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen nahe der Departementsstraße, welche von Quingey nach Épeugney führt. Eine weitere Straßenverbindung besteht mit Goux-sous-Landet.
Abbans-Dessous | Abbans-Dessus | Abbenans | Adam-lès-Passavant | Aïssey | Amagney | Amancey | Amathay-Vésigneux | Amondans | Arc-et-Senans | Arguel | Audeux | Autechaux | Avanne-Aveney | Avilley | Bartherans | Battenans-les-Mines | Baume-les-Dames | Berthelange | Besançon | Beure | Blarians | Bolandoz | Bonnal | Bonnay | Bonnevaux-le-Prieuré | Bouclans | Boussières | Braillans | Breconchaux | Brères | Bretigney-Notre-Dame | Buffard | Burgille | Busy | By | Byans-sur-Doubs | Cademène | Cendrey | Cessey | Chalèze | Chalezeule | Champagney | Champlive | Champoux | Champvans-les-Moulins | Chantrans | Charbonnières-les-Sapins | Charnay | Chassagne-Saint-Denis | Châteauvieux-les-Fossés | Châtillon-Guyotte | Châtillon-le-Duc | Châtillon-sur-Lison | Chaucenne | Chaudefontaine | Chay | Chemaudin | Chenecey-Buillon | Chevigney-sur-l’Ognon | Chevroz | Chouzelot | Cléron | Corcelle-Mieslot | Corcelles-Ferrières | Corcondray | Côtebrune | Courcelles | Courchapon | Crouzet-Migette | Cubrial | Cubry | Cusance | Cuse-et-Adrisans | Cussey-sur-l’Ognon | Cussey-sur-Lison | Dammartin-les-Templiers | Dannemarie-sur-Crète | Deluz | Déservillers | Devecey | Durnes | Échay | Échevannes | École-Valentin | Émagny | Épeugney | Esnans | Éternoz | Étrabonne | Ferrières-les-Bois | Fertans | Flagey | Flagey-Rigney | Fontain | Fontenelle-Montby | Fontenotte | Foucherans | Fourbanne | Fourg | Franey | Franois | Geneuille | Gennes | Germondans | Gevresin | Glamondans | Gondenans-les-Moulins | Gondenans-Montby | Gonsans | Gouhelans | Goux-sous-Landet | Grandfontaine | Grosbois | Guillon-les-Bains | Guyans-Durnes | Huanne-Montmartin | Hyèvre-Magny | Hyèvre-Paroisse | Jallerange
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Swiss Satellite Radio

Swiss Satellite Radio ist ein Schweizer Hörfunkanbieter und ein Tochterunternehmen des öffentlich-rechtlichen Medienunternehmens SRG SSR. Swiss Satellite Radio sendet drei Radioprogramme, deren Namen sich entsprechend der Musikart unterscheiden: Radio Swiss Pop, Radio Swiss Classic und Radio Swiss Jazz. Es wurde 1998 gegründet und wird täglich von durchschnittlich 597’000 Hörern gehört. Produktionsleiterin ist Shenja Erismann.
SRF 1TV,hd • SRF zweiTV,hd • SRF infoTV • Radio SRF 1 • Radio SRF 2 Kultur • Radio SRF 3 • Radio SRF 4 News • Radio SRF Virus • Radio SRF Musikwelle
RTS UnTV,hd • RTS DeuxTV,hd • RTS InfoTV • La Première • Espace 2 • Couleur 3 • Option Musique
RSI LA 1TV,hd • RSI LA 2TV,hd • Rete Uno • Rete Due • Rete Tre
Televisiun Rumantscha • Radio Rumantsch
Radio Swiss Pop • Radio Swiss Classic • Radio Swiss Jazz
euronewsTV • 3satTV,hd • TV5 MondeTV
swissinfo • World Radio Switzerland • tvsvizzera.it
HD suisseTV • Radio Basel • Radio Beromünster • Radio Bern • Radio Lausanne • Radio Genève • Radio Zürich • Telefonrundspruch • Schweizer Radio International • Schweiz 4

Kei Kecil

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Kei Kecil (Kai Kecil, Kai Ketjil, Klein oder Low Kei, lokal: Nuhu Roa) ist eine Insel der Kei-Inseln im Archipel der Molukken. Der Name rührt wahrscheinlich von den Portugiesen her, die diese Insel als erste in Besitz nahmen. Da die Insel sehr steinig ist und das portugiesische Wort kayos so viel wie „Stein“ oder „Fels“ bedeutet, liegt diese Herleitung am nächsten. Die Insel ist im Gegensatz zu anderen Molukkeninseln flach, lediglich zwei kleinere Erhebungen sind die Ausnahme. Die Insel ist vor allem für ihre außergewöhnlichen Strände und die schönen Korallenriffe bekannt.
Kei Kecil ist eine der drei großen der Kei-Inseln und liegt im Osten des Archipels. Östlich liegen die Inseln Kei Dullah und Kei Besar. Westlich und nördlich zahlreiche kleinere Inseln. Kei Kecil gehört zum Regierungsbezirk (Kabupaten) Maluku Tenggara der Provinz Maluku.
Den Norden der Insel bildet den Subdistrikt Kei Kecil mit der Inselhauptstadt Langgur und dem Flughafen des Archipels. Kei Kecil Barat ist der Subdistrikt im Südwesten von Kei Kecil. Hauptort des Subdistrikts ist Ohoira. Den Südosten von Kei Kecil bildet der Subdistrikt Kei Kecil Timur mit dem Hauptort Rumat (Rummat).
Kei Kecil ist, im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln des Archipels, flach und weitgehend abgeholzt.
Die einheimische Bevölkerung besteht aus Melanesiern, die sich mit malaiischen Ethnien vermischt haben. Land gehört meistens der Dorfgemeinschaft und Ackerflächen demjenigen, der es bewirtschaftet. Die Einwohner von Kei Kecil sprechen traditionell die austronesische Sprache Kei (Saumlaki, Veveu Evav). Die Bevölkerung ist mehrheitlich römisch-katholischen Glaubens, zum Teil auch muslimisch. Langgur ist das Zentrum der Christen auf den Kei-Inseln.
Östliche Gruppe: Adranan | Amut | Ana | Aran Kot | Aran Laai | Baeer | Beor | Daar | Dranan | Dufin | Duroa | Er | Fair | Far | Haeh | Hoa | Kalvik | Karod | Kei Besar | Kei Dullah | Kei Kecil | Kran | Krus | Labulin | Lea | Liek | Maas | Manir | Masular | Moanumayanat | Nai | Nasu Lar | Ngaf | Ngodan | Nota | Nuhu Taa | Nuhutuwak | Nuhuyanan | Nuhuyanko | Nura | Ohoiwa | Rumadan | Rumadan Laer | Sua | Tangwain | Tanimbar Kei | Taroa | Ubur | Ur | Ut | Utir | Vatilmas | Verkuku | Waha | Warbal | Wat | Watlus | Watlora | Watokmas | Wear Hu
Tayandoinseln: Furalnur | Heniar | Nuwait | Nuniai | Nusreen | Ree | Reeyanat | Tam | Tayando | Walir
Westliche Gruppe: Bui | Fadol | Kaimear | Kur | Mangur | Tengah | Wonin

Schyrjajewe

Schyrjajewe (ukrainisch Ширяєве; russisch Ширяево/Schirjajewo) ist eine Siedlung städtischen Typs und das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons in der ukrainischen Oblast Odessa mit etwa 6.800 Einwohnern (2013).
Die 1795 gegründete Ortschaft liegt am Welykyj Kujalnyk 125 km nördlich vom Oblastzentrum Odessa und besitzt seit 1965 den Status einer Siedlung städtischen Typs.
Ananjiw | Arzys | Balta | Beresiwka | Bilhorod-Dnistrowskyj | Biljajiwka | Bolhrad | Ismajil | Juschne | Kilija | Kodyma | Kotowsk | Odessa | Reni | Rosdilna | Tatarbunary | Teplodar | Tschornomorsk | Wylkowe
Siedlungen städtischen Typs Awanhard | Beresyne | Borodino | Chlibodarske | Frunsiwka | Iwaniwka | Kominterniwske | Krasni Okny | Ljubaschiwka | Lymanske | Mykolajiwka | Nowi Biljari | Olexandriwka | Owidiopol | Petriwka | Radisne | Rauchiwka | Sarata | Satyschschja | Satoka | Sawran | Schyrjajewe | Selenohirske | Serhijiwka | Serpnewe | Slobidka | Suworowe | Tajirowe | Tarutyne | Tschornomorske | Welyka Mychajliwka | Welykodolynske | Zebrykowe

Peter Knoch

Peter Knoch (* 3. März 1935 in Aachen; † 1994) war ein deutscher Historiker und Geschichtsdidaktiker.

Knoch studierte an den Universitäten Bonn und Basel Geschichte und Deutsch sowie ergänzend Philosophie und Sport. 1965 wurde er an der Universität Bonn mit einer von Helmut Beumann betreuten Studie zu Albert von Aachen promoviert. Anschließend arbeitete er bis 1969 als wissenschaftlicher Assistent von August Nitschke am Historischen Institut der Technischen Hochschule Stuttgart.
1969 wurde Knoch an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg berufen und dort 1972 zum Professor für Geschichte und Didaktik der Geschichte ernannt. Auf der fachwissenschaftlichen Ebene befasste sich Knoch schwerpunktmäßig mit der Rekonstruktion des Kriegsalltages in verschiedenen historischen Epochen und quellenkritischen Untersuchungen zur Feldpost aus den beiden Weltkriegen. Seine umfangreiche Sammlung liegt heute im Archiv der Stuttgarter Bibliothek für Zeitgeschichte.
Knoch leistete wesentliche Beiträge zur Didaktik eines offenen Geschichtsunterrichts mit den Prinzipien des Entdeckenden Lernens, wobei er von der Leitvorstellung ausging, dass Geschichtsunterricht nur gelingen könne, wenn Schüler geschichtliche Probleme zu „ihrem Problem“ machten, wofür der Unterricht kreative Anregungen und fachliche Hilfestellung zu leisten habe. Knoch war Herausgeber des fünfbändigen im Klett-Verlag erscheinenden unterrichtlichen Standardwerkes Spurensuche Geschichte. Anregungen für einen kreativen Geschichtsunterricht und gehörte von 1987 bis zu seinem Tod 1994 dem wissenschaftlichen Redaktionsbeirat der im Westermann Schulbuchverlag erscheinenden Fachzeitschrift Praxis Geschichte an.