Muro Leccese

Muro Leccese ist eine südostitalienische Gemeinde (comune) mit 5046 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Lecce in Apulien. Die Gemeinde liegt etwa 32,5 Kilometer südsüdöstlich von Lecce im südlichen Salento. Die Gemeinde führt seit 1999 den Titel Città (Stadt).

Der Normanne Wilhelm Bosco war 1156 der erste Herr über die wenige Jahre zuvor gegründete Siedlung, die sich aus Bewohnern vorher durch die Sarazenen zerstörter Ortschaften zusammensetzte.
Beim Ort stehen die fünf Menhire von Muro Leccese.
Durch die Gemeinde führt die Strada Statale 275 di Santa Maria di Leuca von Lecce zum südlichen Ende des Salento. In Muro Leccese befindet sich der Bahnhof auf der Strecke von Maglie nach Gagliano del Capo.

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British Home Championship 1978/79

Die British Home Championship 1978/79 war die 84. Auflage des im Round-Robin-System ausgetragenen Fußballwettbewerbs zwischen den vier britischen Nationalmannschaften von England, Nordirland (bis 1949/50 Irland), Schottland und Wales.
1883/84 | 1884/85 | 1885/86 | 1886/87 | 1887/88 | 1888/89 | 1889/90 | 1890/91 | 1891/92 | 1892/93 | 1893/94 | 1894/95 | 1895/96 | 1896/97 | 1897/98 | 1898/99 | 1899/1900 | 1900/01 | 1901/02 | 1902/03 | 1903/04 | 1904/05 | 1905/06 | 1906/07 | 1907/08 | 1908/09 | 1909/10 | 1910/11 | 1911/12 | 1912/13 | 1913/14 | 1915–1918 | 1919/20 | 1920/21 | 1921/22 | 1922/23 | 1923/24 | 1924/25 | 1925/26 | 1926/27 | 1927/28 | 1928/29 | 1929/30 | 1930/31 | 1931/32 | 1932/33 | 1933/34 | 1934/35 | 1935/36 | 1936/37 | 1937/38 | 1938/39 | 1940–1944 | 1945/46 (inoffiziell) | 1946/47 | 1947/48 | 1948/49 | 1949/50 | 1950/51 | 1951/52 | 1952/53 | 1953/54 | 1954/55 | 1955/56 | 1956/57 | 1957/58 | 1958/59 | 1959/60 | 1960/61 | 1961/62 | 1962/63 | 1963/64 | 1964/65 | 1965/66 | 1966/67 | 1967/68 | 1968/69 | 1969/70 | 1970/71 | 1971/72 | 1972/73 | 1973/74 | 1974/75 | 1975/76 | 1976/77 | 1977/78 | 1978/79 | 1979/80 | 1980/81 | 1981/82 | 1982/83 | 1983/84

Victoria Cup

Der Victoria Cup ist ein 2008 erstmals ausgetragener Eishockey-Wettbewerb. Der Bewerb sollte ursprünglich jährlich zwischen dem Sieger der europäischen Champions Hockey League und einem Vertreter der nordamerikanischen National Hockey League ausgespielt werden. Der Wettbewerb wurde von der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF zu deren 100. Geburtstag ins Leben gerufen.
Benannt ist die Trophäe nach dem Victoria Skating Rink im kanadischen Montreal. Das Stadion wird als Geburtsstätte des Eishockeysports angesehen, da dort 1875 erstmals ein Hallen-Eishockeyspiel stattfand.
Nach dem Ausfall der CHL Saison 2009/10 sollte der Victoria-Cup 2010 ursprünglich als Vergleich eines NHL-Clubs mit einem der Meister einer europäischen Top-Liga ausgetragen werden. Die Austragung fand jedoch nicht statt und die weitere Zukunft des Wettbewerbs ist unklar.

Die erste Austragung des Victoria-Cups fand am 1. Oktober 2008 in der PostFinance-Arena in Bern statt. Als europäischer Vertreter nahm der Sieger des IIHF European Champions Cup 2008, der HK Metallurg Magnitogorsk, teil; die National Hockey League wurde durch die New York Rangers vertreten. Der Gewinner erhielt ein Preisgeld von einer Million Schweizer Franken (ca. 0,6 Millionen Euro). Es war das erste Aufeinandertreffen zwischen einem Klub der ehemaligen Sowjetunion und aus Nordamerika seit der Super Series 1991. Dank eines überragenden Schlussdrittels konnten die New York Rangers die Partie mit 4:3 für sich entscheiden, nachdem sie zur Hälfte des Spiels mit 0:3 zurücklagen. Durch ein Tor kurz vor Ende des zweiten Drittels und drei Treffern im Schlussabschnitt, konnten sie erstmals den Victoria Cup gewinnen. Insgesamt besuchten 13.794 Zuschauer die Partie.
Das Spiel wurde von einem Spiel der Traditionsmannschaften der Schweiz und Russlands am Tag des Cup-Spiels sowie einem Freundschaftsspiel zwischen dem Gastgeber SC Bern und den New York Rangers am 30. September 2008 begleitet. Letzteres war das erste Spiel einer Schweizer Mannschaft gegen ein NHL-Team. Die Rangers gewannen auch diese Partie vor 16.022 Zuschauern mit 8:1. Auch dort war die Entscheidung erst im Schlussdrittel gefallen, als den Rangers sechs Tore gelungen waren.

Die New York Rangers um Cheftrainer Tom Renney, die sich mit dem Victoria Cup auf den in Europa stattfindenden Saisonauftakt der National Hockey League vorbereiteten, nominierten für die zwei Spiele insgesamt 26 Akteure. Darunter befanden sich drei Torhüter, acht Verteidiger und 15 Stürmer.
Die meisten Punkte im Dress der Rangers konnte Mannschaftskapitän Chris Drury verbuchen, dem drei der insgesamt zwölf New Yorker Treffer gelangen.
Torhüter: Henrik Lundqvist, Stephen Valiquette, Miika Wiikman
Verteidiger: Brian Fahey, Daniel Girardi, Dmitri Kalinin, Paul Mara, Corey Potter, Wade Redden, Michal Rozsíval, Marc Staal
Angreifer: Blair Betts, Ryan Callahan, Nigel Dawes, Chris Drury, Brandon Dubinsky, Dan Fritsche, Scott Gomez, Lauri Korpikoski, Markus Näslund, Colton Orr, Petr Průcha, Patrick Rissmiller, Nikolai Scherdew, Fredrik Sjöström, Aaron Voros
Cheftrainer: Tom Renney
Die zweite Austragung des Victoria-Cups fand am 29. September 2009 im Hallenstadion in Zürich statt. Als europäischer Vertreter nahm der Sieger der Champions Hockey League 2008/09, die ZSC Lions Zürich teil, die National Hockey League wurde durch die Chicago Blackhawks vertreten.
Nachdem im Vorjahr in Form des SC Bern im Vorfeld des eigentlichen Victoria Cups erstmals ein Schweizer Team auf eines der NHL getroffen war, kam es 2009 erneut zu zwei solchen Aufeinandertreffen, da einen Tag zuvor der amtierende Schweizer Meister HC Davos gegen Chicago spielte. Diese Partie gewannen die Blackhawks deutlich mit 9:2.
Das Spiel um den Victoria Cup startete mit einem frühen Tor für die Gäste aus Chicago, die durch Verteidiger Cam Barker in Führung gingen. Nur kurze Zeit später glich Patrik Bärtschi die Begegnung aus. Zwar hatten die Blackhawks im ersten und zweiten Drittel ein deutliches spielerisches Übergewicht, doch die Lions gingen nach 35 Minuten durch Lukas Grauwiler, der einen Abpraller verwertete, mit 2:1 in Front. Bereits zuvor hatte ein Pfostentreffer die Führung verwehrt. Im Schlussdrittel drückte Chicago noch einmal, schwächte sich aber durch unnötige Strafen selbst. Kurz vor Schluss vergab Lions-Spieler Bärtschi einen Penaltyschuss. Insgesamt besuchten 9.744 Zuschauer die Partie.

Die ZSC Lions Zürich um Cheftrainer Sean Simpson nominierten für das Spiel insgesamt 28 Akteure. Darunter befanden sich zwei Torhüter, zehn Verteidiger und 16 Stürmer.
Mit Patrik Bärtschi, der den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte, stellten die Lions auch den wertvollsten Spieler der Begegnung.
Torhüter: Lukas Flüeler, Ari Sulander
Verteidiger: Claudio Cadonau, Patrick Geering, Pascal Müller, Alain Reist, Philippe Schelling, Daniel Schnyder, Mathias Seger, André Signoretti, Andri Stoffel, Radoslav Suchý
Angreifer: Jan Alston, Mark Bastl, Patrik Bärtschi, Cyrill Bühler, Blaine Down, Ryan Gardner, Lukas Grauwiler, Oliver Kamber, Alexei Krutow, Thibaut Monnet, Domenico Pittis, Patrick Schommer, Peter Sejna, Jean-Guy Trudel, Adrian Wichser, Mike Wolf
Cheftrainer: Sean Simpson

Brian Easdale

Brian Easdale (* 10. August 1909 in Manchester; † 30. Oktober 1995 in London) war ein britischer Komponist und Dirigent. Er schuf einige musikalische Werke für das britische Kino der 1940er, 1950er und 1960er Jahre. Darunter Kompositionen für Filme wie Die schwarze Narzisse, Die roten Schuhe, Panzerschiff Graf Spee oder Augen der Angst.

Brian Easdale wurde 1909 in Manchester geboren. Bereits mit 17 Jahren komponierte Easdale die erste seiner drei Opern mit dem Titel Rapunzel. Nach dem Besuch der Westminster Abbey Choir School studierte er am Royal College of Music unter der Anleitung seiner Lehrer Gordon Jacob und C. Armstrong Gibbs. Unter dem Dirigat seines Mentors Sir Malcolm Sargent wurde 1929 im Konzertsaal vom London Symphony Orchestra seine Komposition Dead March aufgeführt, die ein großer Erfolg wurde. Mitte der 1930er Jahre begann er für Kurzdokumentarfilme und Kurzfilme die Musik zu schreiben und während des Zweiten Weltkrieges bei der Royal Artillery arbeitete Easdale als Komponist für verschiedene Filmprogramme der Regierung. Nach dem Krieg löste er Allan Gray als Filmkomponist beim Regiegespann Michael Powell und Emeric Pressburger ab und komponierte 1947 für das Drama Die schwarze Narzisse seine erste Filmmusik für einen Spielfilm. Für das Musical Die roten Schuhe gewann er 1949 als erster britischer Komponist den Oscar und den Golden Globe für die Beste Filmmusik. Unter der Regie von Michael Powell und Emeric Pressburger entstanden in den Folgejahren weitere Scores, unter anderem die Musiken zu den Filmen Experten aus dem Hinterzimmer, Die schwarze Füchsin, Das dunkelrote Siegel oder Panzerschiff Graf Spee. Für den Regisseur Michael Powell komponierte er die Filmmusik zu dessen Filmen Augen der Angst und The Queen’s Guards.
Brian Easdale verstarb am 30. Oktober 1995 im Alter von 86 Jahren in London.

Joachim Wiesensee

Joachim Wiesensee (* 8. Juni 1935 in Schladen; † 27. August 2009 in Elsfleth) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1986 bis 2003 Abgeordneter im Landtag von Niedersachsen.
Wiesensee besuchte bis 1945 die Volksschule in Gardelegen. Danach ging er in Kissenbrück im Kreis Wolfenbüttel zur Schule. Von 1950 bis 1953 machte er eine Lehre als Postjungbote und arbeitete hinterher bis 1957 im Postdienst. Neben dem Beruf absolvierte er einen einjährigen Handelsschulbesuch. Von 1958 bis 1959 machte er eine zweite Lehre im wirtschafts- und steuerberatenden Beruf in Braunschweig. Seit 1964 war er als selbständiger Steuerbevollmächtigter tätig. Im Jahr 1972 trat er der CDU bei. Ab 1974 arbeitete er als Steuerberater in Elsfleth. Ebenso war er ab 1974 im Rat der Stadt Elsfleth, dem er bis zu seinem Tod angehörte. Zudem war er von 1996 bis 1999 ehrenamtlicher Bürgermeister von Elsfleth. Er gehörte von 1986 bis 2003 dem Niedersächsischen Landtag an. Im Landtag war er Sprecher der CDU-Fraktion für Häfen und Schifffahrt sowie für Hochschulpolitik. Außerdem leitete er für neun Jahre den Haushaltsausschuss des Landtags. Am 23. Juni 2009 bekam er die Ehrenbürgerschaft der Stadt Elsfleth verliehen.

Hamburg Cruise Center Altona

Das Hamburg Cruise Center Altona, auch Hamburg Cruise Center 2 (CC 2) oder Kreuzfahrtterminal Altona genannt, ist eine der Anlegestellen in Hamburg, an denen Passagiere von Kreuzfahrtschiffen abgefertigt werden können; es gehört organisatorisch zum Hanseatic Cruise Center und bietet einen Liegeplatz für Schiffe bis 326 m Länge bei einer Wassertiefe von 10 m (LAT) am Edgar-Engelhard-Kai.

Bereits Anfang der 1980er Jahre begannen Überlegungen, eine Abfertigungsanlage für Fähren und Kreuzfahrtschiffe mit größerer Kapazität als das bisher von der Englandfähre nach Harwich an den St.-Pauli-Landungsbrücken genutzte Terminal bzw. den im Hafen verteilten Möglichkeiten für größere Kreuzfahrtschiffe zu schaffen. Der Standort wurde am Nordufer der Norderelbe im Bereich des östlichen Fischereihafens Altona mit günstiger wasserseitiger Anbindung (etwas kürzere Revierfahrt), landseitig günstige Lage mit Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und zum Straßennetz sowie genügend Fläche für die Abfertigung (Warte- und Verkehrsflächen) gefunden.
Im Jahr 1988 begannen die Arbeiten zum Bau des Fähr- und Kreuzfahrt-Terminals Hamburg-Altona. Dazu wurde der östliche Teil des Fischereihafens vor den Fischauktionshallen 1 und 2 zugeschüttet und auf eine Geländehöhe von NHN +6 m gebracht. Auf der Westseite des neu gebauten, 236 m langen Liegeplatzes wurde eine vorgesetzte, aus Stahlbeton gefertigte Zufahrt zur RoRo-Anlage für Kfz und Trailer errichtet. Die Kosten der Infrastruktur von rund 23,5 Mio. DM trug die Freie und Hansestadt Hamburg. Die darauf aufbauende sog. Suprastruktur des Terminals beinhaltete ein viergeschossiges Terminalgebäude, die eigentliche RoRo-Rampe sowie die Befestigung und Ausrüstung des Terminal-Geländes. Anfang 1991 wurde die Anlage in Betrieb genommen. Die DFDS Scandinavian Seaways betrieb dieses Terminal bis zur Aufgabe des Fährdienstes von Hamburg nach Harwich mit dem Fährschiff Hamburg. Bereits Anfang der 1990er Jahre war die Erweiterung des Terminals um einen weiteren Liegeplatz mit weiteren Abfertigungsgebäuden auf der Ostseite geplant.
Dieses Vorhaben wurde erst ab März 2009 mit dem Bau des neuen Kreuzfahrtterminals Altona verwirklicht, am 1. April 2011 wurde es in Betrieb genommen und am 5. Juni 2011 eingeweiht. Bereits im August 2009 legte mit der „AIDAaura“ ein erstes Schiff an der provisorisch hergerichteten Anlage an. Das Terminal-Gebäude wurde nach den Plänen des Altonaer Architektenbüros Renner Hainke Wirth errichtet. Es gilt als erstes speziell ausgerüstetes Kreuzfahrtterminal der Stadt, die Anlage umfasst eine Gesamtfläche von 2000 m². Die Kosten betrugen etwa 30 Millionen Euro.
Das Terminal befindet sich am Nordufer der Elbe, am Edgar-Engelhard-Kai östlich neben dem letzten Terminal der ehemaligen Englandfähre, das in die Planung nicht mit einbezogen wurde, da es als zu klein für den aktuellen Bedarf galt. Die Kaimauer wurde für über dreihundert Meter lange Schiffe ausgerichtet. Das Gebäude hat ein bis zwei Vollgeschosse erhalten und ist nicht höher als 15,5 Meter, um die Sicht auf die Elbe vom Geesthang aus (Altonaer Balkon) so wenig wie möglich einzuschränken.
Mit der neu erbauten „AIDAsol“ wurde erstmals ein Schiff am neuen Kreuzfahrtterminal in Altona abgefertigt. Für das Jahr 2011 waren am Kreuzfahrtterminal Altona 47 Abfahrten geplant, für 2012 70.
Gemeinsam mit dem Terminal Hamburg Cruise Center HafenCity am Grasbrook wurden 2011 insgesamt 118 Schiffe mit 314.500 Passagieren abgefertigt, etwa 50.000 mehr als 2010. 2012 wurden 160 Kreuzfahrtschiffs-Anläufe an beiden Hamburger Terminals mit 430.329 Passagieren gezählt, davon begannen bzw. beendeten 87,5 % ihre Reise in Hamburg. 2013 waren es 177 Anläufe mit rund 555.000 Passagieren, 2014 wurden 191 Anläufe und 600.000 Reisende erwartet. Beide Kreuzfahrt-Terminals werden seit 2009 durch die HCC Hanseatic Cruise Centers GmbH betrieben. Diese ist eine Tochtergesellschaft der AIDA Cruises in Rostock und der Unikai Lagerei- und Speditionsgesellschaft in Hamburg.
Um die Emissionen durch die Schifffahrt zu reduzieren, die im innerstädtischen Altona besonders viele Menschen betreffen, hat die Hafenverwaltung HPA 2013 angekündigt, ab 2015 hier eine Landstromversorgung anzubieten, die für alle Schiffstypen die passende Spannung bereitstellen kann. Dazu erhält sie von der Europäischen Union einen Zuschuss in Höhe von 3,5 Mio. Euro. Die HPA hat dazu Siemens beauftragt, eine schlüsselfertige Landstromanlage bis zum Frühjahr 2015 einzurichten. Dieser Auftrag für ursprünglich rund 8,5 Mio. Euro beinhaltet Frequenzumrichter (für 50 und 60 Hz), Transformatoren, Mittel- und Niederspannungs-Schaltanlagen, eine Brandschutzanlage und die erforderliche Klima- und Lüftungstechnik für das neue Gebäude. Der Anschluss erfolgt über einen fahrbaren Transportwagen, an dem mittels eines „Roboterarms“ das Kabel an Bord geholt werden kann; damit können die Höhenschwankungen wegen der Tide und unterschiedlicher Schiffsgrößen ausgeglichen werden. Inzwischen werden die Kosten der Anlage mit 10 Mio. Euro angegeben, für die fixen Betriebskosten wird die Stadt jährlich bis zu 24.000 Euro übernehmen. Die Fertigstellung der Anlage ist inzwischen für Herbst 2015 vorgesehen.
Im öffentlichen Nahverkehr ist das Fährterminal sowohl vom Bahnhof Hamburg-Altona über die Buslinie 111 als auch über die Elbe mit den HADAG-Hafenfähren der Linien 61 und 62 (Anleger Dockland) zu erreichen, alles innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV).
Für Pkw stehen 200 Parkplätze sowie 100 Kurzzeitparkplätze bereit.
53.5436111111119.9377777777778Koordinaten: 53° 32′ 37″ N, 9° 56′ 16″ O

Ossetische Heerstraße

Ossetische Heerstraße ist der historische Name einer Autostraße über den Großen Kaukasus. Sie verbindet Alagir in Russland mit Kutaissi in Georgien und ist 270 Kilometer lang.
Die Heerstraße folgt dem Ardon-Tal in Nordossetien-Alanien in südwestlicher Richtung, überschreitet den Kaukasus-Hauptkamm am Mamisson-Pass auf 2820 m über dem Meeresspiegel, führt hinab in das Tal des Rioni-Flusses nach Oni und folgt dem Fluss über Ambrolauri nach Kutaissi, der Hauptstadt der Region Imeretien.
Die Straße wurde 1889 von der russischen Armee als zweite große Heerstraße durch den Kaukasus gebaut. Zunächst war sie ein ungepflasterter Weg, der seitlich von Steinen gestützt wurde. Später wurde sie mehrfach ausgebaut, mit Flussbrücken und einem Asphaltbelag versehen. Neben der östlicher verlaufenden Georgischen Heerstraße war sie bis in die 1980er-Jahre die wichtigste Nord-Süd-Verbindung über das Gebirge. Die Straße wird heute kaum mehr genutzt. Ihre Aufgaben hat die östlich gelegene Transkaukasische Fernstraße mit dem Roki-Tunnel übernommen, allerdings insbesondere seit dem Kaukasuskrieg 2008 nur noch zwischen Russland und Südossetien.

Signo (Telefon)

Signo ist die Bezeichnung für ein analoges Tastentelefon der Deutschen Telekom. Es wurde zwischen 1991 und 1996 hergestellt und für 114 DM verkauft.
Bis zu Beginn der 1990er Jahre konnten Telefone nur direkt von der Deutschen Bundespost bezogen werden und mussten gemietet werden. Als das sogenannte Postmonopol endete, übernahm die neu gegründete Deutsche Telekom die Verwaltung der Festnetzanschlüsse. Privatanwender konnten nun Telefone aller Hersteller kaufen, statt Geräte der Post mieten zu müssen. Auch die Telekom bot ein eigenes Telefon an, das Signo.
Hersteller des Telefons war Siemens, die dafür 1991 den iF product design Award erhielten.
Auf der Oberseite des Gerätes sind das Nummernfeld sowie die Tasten für die Zusatzfunktionen (Mikrofon-Stummschaltung, Setup-Taste, Wahlwiederholung und Erd- bzw. Flashtaste). Unter dem Hörer befindet sich ein abhebbarer Plastikdeckel, unter dem ein Zettel liegt, auf dem die Nummern für Feuerwehr, Notruf und die eigene Rufnummer eingetragen werden können. Die Setup-Taste wird benötigt, um die Einstellungen am Telefon vorzunehmen.
Das Nachfolgemodell Signo 2 löste das Signo Mitte der 1990er Jahre ab. Es verfügt zusätzlich u. a. über einen Lautsprecher für Lauthören und Kurzwahlspeicher.